Micro-Living für Young Professionals ? – Raumdenker2020 Teil 8

Micro-Living für Young Professionals ? Kann das eine Lösung sein für den Wohnraumbedarf derjenigen Talente, welche wir als neue Mitarbeiter für unsere Unternehmen gewinnen wollen ? In Verbindung mit dem vorigen Beitrag aus meiner Serie Raumdenker2020 möchte ich heute dieses Thema beleuchten. Micro-Living hat sich schon an manchen Projekten in Deutschland erprobt und die Realisierung an weiteren Standorten schreitet voran.

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Was Micro-Living so reizvoll macht

In diesem Jahr lese ich in der Fachpresse wiederholt davon, dass Investment- und Assetmanager ganz groß in den noch relativ „jungen“ Wachstumsmarkt Micro-Living einsteigen. Neue Teams werden für die Geschäftstätigkeit rund um diese neue Nutzungsart aufgestellt. Anvisiert wird die Projektierung und Fertigstellung von einigen Tausend Micro Apartments in den nächsten drei Jahren. Schauen wir auf die Entwicklung des Segments Micro-Living sehen wir einen schnellen Anstieg des Transaktionsvolumens in den letzten zehn Jahren: 2008 wechselten Apartments für knapp 100 Millionen Euro den Eigentümer. Fünf Jahre später lag dieser Wert schon bei 500 Millionen Euro. Die Zahlen für 2016 weisen ein Volumen von mehr als 1,2 Milliarden Euro aus. Tendenz steigend. Eine große Nachfrage soll also durch ein schnell wachsendes Angebot gestillt werden. Investoren werden mit Anfangsrenditen jenseits von 5% gelockt. Für junge Berufseinsteiger, die in die TOP-7-Märkte streben, vergrößert sich damit die Auswahl an bezahlbarem Wohnraum.

Komplettpaket Micro-Living

Die meist komplett möblierten Micro-Living Apartments sind 20 bis 35 Quadratmeter groß. Das Design entspricht mit einer Mischung aus Minimalismus und Industrial scheinbar exakt den Zeitgeschmack einer immer größer werdenden Zahl von überwiegend jungen, alleinlebenden Großstädtern. Wenn schnelles Wlan und oft auch Smart-Home-Technik vorhanden sind, schlagen Young Professionals schnell zu, wenn sie von freien Apartments zu hören bekommen. Die Bereitschaft persönlich mit weniger Fläche auszukommen wird oft vor Ort gefördert durch ein zusätzliches Raumangebot, welches gemeinsam genutzt werden kann, wie Lounges, Arbeitsräume oder sogar der Kino-Raum im Keller. Diese „Raumkombination“ erinnert mich dann schon sehr an das Konzept der Coworking Spaces (siehe Raumdenker2020 Teil 3+4), wo wir flexible Working Areas haben, welche je nach Arbeitssituation frei gewählt werden können.

Zukunftschancen des Micro-Living

Als Unternehmer ist für mich der Gedanke reizvoll, Coworking Spaces und Micro-Living in Kombination zu denken. Für die Nachfrage unserer Kunden nach unseren Immobilienkonzepten Ready2Rent und Ready2Work suchen wir immer wieder talentierte Architekten, Bauzeichner und Ingenieure. Gemeinsam planen und gestalten wir mit der Office Group schon heute das Büro von morgen. Wenn ich Bewerbern um freie Stellen mit Micro-Living Apartments einen zusätzlichen Anreiz zu uns zu kommen geben kann, will ich dies in die Waagschale werfen. Doch als Visionär will ich Verantwortung übernehmen und noch weiter vorausschauend planen. Auch wenn angesichts des Anstiegs der Single-Haushalte das Micro-Living eine sehr gute Investition verspricht. Mit Blick auf die Altersstruktur unserer Gesellschaft müssen wir weiter voraus denken. Für mich ist Micro-Living in erster Linie dann ein zukunftsfähiges Investment, wenn wir schon jetzt bei der Planung dieser Projekte eine zukünftige Drittverwendung auf dem Schirm haben. Mit dem Fokus auf die ältere Generation sollten uns Fragen beschäftigen wie: Haben wir an die Barrierefreiheit gedacht ? Sind die einzelnen Wohneinheiten später auch als Senioren-Apartments nutzbar? Und hätte der Standort später auch als Pflegeheim eine günstige Lage? Ich weiß, die Antwort auf diese Fragen gehen weit über die aktuellen Projekte der Office Group hinaus. Aber die Serie Raumdenker2020 will genau dazu einladen. Wollen wir darüber ins Gespräch kommen ? Oder sind Sie auf der Suche nach einer beruflichen Veränderung ? Herzliche Grüße von den Immobilienmachern und Raumdenkern der Office Group sendet Ihnen

Markus Menzinger
Geschäftsführender Gesellschafter der Office Group

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