Phänomen Coworking Space-Raumdenker2020 Teil 4

Das Phänomen Coworking Spaces möchte ich in meinem heutigen Beitrag aus weiteren Blickwinkeln genauer betrachten. Damit setze ich meine Serie Raumdenker2020 mit dem 4. Teil fort. Noch bis vor kurzem spielten Coworking Spaces auf dem Markt der Büroimmobilien nur eine sehr untergeordnete Rolle. Durch das schnelle Wachstum und die Professionalisierung dieses Segments hat sich die Nutzerstruktur von Coworking Spaces verändert. Dazu habe ich bereits meine Einschätzung im 3. Teil der Serie Raumdenker2020 „Coworking Spaces boomen“ gegeben. Hier möchte ich mehr ins Detail gehen.

coworking spacesCoworking Spaces optimieren

Mit der Eröffnung der Ideenwerkstatt präsentiert die Office Group München quasi im „Live-Modus“ im Arnulfpark in der Nähe des Hauptbahnhofs, welche Ausstattung moderne Büros für Mitarbeiter und Unternehmen noch besser machen kann. Zusammen mit dem Büromöbelhersteller Haworth haben wir verschiedene Arbeitszonen räumlich gestaltet und mit unseren Partnern ausgestattet. Damit wollen wir aufzeigen, wie moderne Bürobereiche heutzutage „funktionieren“. Dies gilt für die klassischen Unternehmensstrukturen, wo die einzelnen Unternehmens-Bereiche auf einer Ebene bzw. in einem Gebäude oder Areal untergebracht sind. Aber dies gilt auch für projektbezogene Arbeitsbereiche in Form von Coworking Spaces für ThinkTanks, unternehmenseigene Ausgründungen oder Startups. Ziel bei der Planung und Ausstattung muss es stets sein, den Mitarbeitern für jede „Arbeitssituation“ Räume „griffbereit“ zur Verfügung zu stellen. Um dies zu ermöglichen – gerade für die verschiedenen Formen der Zusammenarbeit – braucht es auf den jeweiligen Bedarf und die beteiligten Mitarbeiter angepasste Zonen.

Verschiedene Zonen der Coworking Spaces

In der noch „jungen“ Welt der Coworking Spaces gibt es für die einzelnen Zonen verschiedene Begrifflichkeiten, die schlagwortartig die Nutzung beschreiben, wie z.B. Homebase, Break-out-Area oder Touchdown. Ich möchte hier einige dieser Zonen beschreiben, um zu verdeutlichen, wie das „Zusammenwirken“ der Zonen dafür sorgt, dass die Zusammenarbeit besser funktioniert: Für die meisten alltäglichen Arbeiten wird als individuelles Zentrum für jeden Mitarbeiter eine Zone benötigt, die konzentriertes und fokussiertes Arbeiten ermöglicht. Klassisch war dies der persönliche Arbeitsplatz im Einzel- oder Großraumbüro. Doch nicht erst heute ist uns allen bewusst, dass dort bei vielen auftretenen Ablenkungsfaktoren die Konzentration leidet und die Arbeitsergebnisse mitunter weit vom Optimum entfernt sind. Ergo können wir heute durch gezielte Raumabtrennung in Form von Framery-Boxen – mitunter mit Glaswänden – praktische und zugleich schön designte Lösungen anbieten. Dorthin ziehen sich Mitarbeiter zurück, um fokussiert bei voller Konzentration und ohne unnötige Ablenkung zu arbeiten.

Coworking lebt von Austausch und Abstimmung

Als Ergänzung zum fokussierten Arbeiten gibt es bei nahezu allen Formen der Team- oder Bereichsarbeit Zeiten des Austausches oder der Abstimmung zwischen den Mitarbeitern. Dies findet heutzutage statt in offen gestalteten Zonen, die durch ihre Ausstattung z.B. Brainstorming samt Dokumentation auf Whiteboards optimal unterstützen. Ähnlich aber doch ein wenig unterschiedlich gelagert ist der Raumbedarf bei Workshops, Seminaren und Trainings. In solchen Zonen gibt es mehr Technikbedarf, ergo braucht es ein Format wie einen Meeting- oder Konferenzraum. Und dann sollten auch in Coworking Spaces Zonen nicht fehlen, die sich optimal eignen für diskrete und vertrauliche Gespräche zu zweit. Auch dafür haben wir in der Ideenwerkstatt Lösungen anzubieten, wo hervorragende Austattung und stilgebendes Design einmalig zusammenkommen. Nicht zu vergessen

Coworking Spaces für den modernen Büro-Nomaden ?

Eventuell haben sie zwischen den Zeilen meines Beitrages schon gelesen, was für mich im Fokus steht beim Phänomen Coworking Spaces ? Es sind die Mitarbeiter des Unternehmens. Wir als Raumdenker und Immobilenmacher der Office Group zählen zu unseren Kunden Eigentümer, die ihre Büroimmobilien optimal am Markt anbieten wollen (Ready2Rent) ebenso wie Unternehmer, die für ihre „Mannschaft“ ein optimales Arbeitsumfeld suchen (Ready2Work). Doch in allen Kundengesprächen wollen wir als Office Group genau hinschauen, wie wir mit unseren Dienstleistungen optimale Bedingungen für die Mitarbeiter gestalten können. Denn unsere „schnellen“ Zeiten, geprägt durch den zunehmenden Fachkräftemangel in nahezu allen Branchen, benötigen einen anderen Fokus. Nicht Unternehmes-Wachstum auf Kosten der Mitarbeiter, sondern gesundes Wachstum durch optimale Unterstützung der eigenen Mitarbeiter muss sich jeder Firmenchef heute auf die Fahne schreiben. Selbstverständlich weiß ich, dass dabei Personalführung, Gehalt und Vergünstigungen eine große Rolle spielen. Doch genauso relevant sind für Mitarbeiter die Möglichkeiten, die eigene Schaffenskraft in optimal gestalteten Arbeitszonen für den Arbeitgeber in die Waagschale zu werfen. Moderne und auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter zugeschnittene Büros können zur Identifizierung und damit zum Verbleib des Mitarbeiters beitragen und dem „Weiterziehen“ bzw. den Stellenwechsel und der Lebensform des „Büro-Nomaden“ entgegenwirken. Lesen sie im nächsten Teil der Reihe Raumdenker2020: „Fächenverbrauch sinkt“. Herzliche Grüße von den Immobilienmachern und Raumdenkern der Office Group sendet Ihnen

Markus Menzinger
Geschäftsführender Gesellschafter der Office Group

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